Das Rennen in Smolensk liegt hinter uns. Allen Unkenrufen und Miesmachern zum Trotz war es ein großer Erfolg. Wir haben ein wenig Geschichte geschrieben und das erste, von der Internationalen Motorsport Authorität F.I.A. anerkannte Rundstreckenrennen in Rußland gefahren, und dabei die erste internationale Rennstrecke in Rußland eröffnet. Wir sind zusammen über 5.000 km auf teilweise grausamen Straßen gefahren, und haben viel gelernt dabei. Wir haben gelernt das es noch großer Anstrengungen bedarf bis die Menschen in den EU-Ländern, die wir durchfahren haben, Polen, Lithauen und Lettland einen ähnlich hohen Lebenstandart erreichen werden wie wir. Wir haben gelernt, das wir nicht mehr gewohnt sind ein paar Stunden auf einen Grenzübergang zu warten, was vor wenigen Jahren in Kiefersfelden oder am Brenner noch ganz normal war. Die jüngsten unter uns haben überhaupt noch nie an einer Grenze warten müssen, wenn sie nur die EU kennen. Auch den Umgang mit ausländischen Währungen muß man dank Euro erst wieder lernen. Wir haben auch gelernt, das man eben mit Deutsch, Englisch Spanisch oder Französisch nicht auf der ganzen Welt verstanden wird, sondern das es Länder gibt in denen nur polnisch, lithauisch, lettisch oder russisch funktioniert. Wir haben den Alltag der tausenden russischen und polnischen LKW Fahrer ein paar Tage beschnuppert, und gelernt, dass es eine Welt ohne Mc Donalds gibt. Wir haben die Welt nicht verändert, aber sicher ein wenig Farbe und Freude nach Rußland gebracht. Es war eine großartige, anstrengende aber lehrreiche Reise. Besonders bedanken möchte ich mich bei Mike Konovalov, der an der Grenze immer und überall da war, eine großartige russische Ruhe bewahrt hat, und alle, aber auch alle Unzulänglichkeiten in unseren Papieren beseitigt hat, bei Fabien Calvet, der unsere Bedürfnisse und Wünsche an den Veranstalter herangetragen und umgesetzt hat, an Fadi , den vorher eigentlich keiner kannte, der aber durch seine Liebenswürdigkeit und seine Sprachkenntnisse überall und jedem geholfen hat und den der gesamte Konvoi ins Herz geschlossen hat, an Roland, unseren Busfahrer, der nicht nur über 5.000 km sicher hin und zurück, sondern vor Ort auch noch über 1.200 km „geschuttelt“ hat, und kaum zum schlafen kam, und Helene, die allen Bus-Mitfahrern, Teammitgliedern und sonstigen Bedürftigen mit ihren Sprachkenntnissen und ihrer Geduld geholfen hat. Danke an Alle die daran glaubten , das es möglich sein könnte, und an Alle die es möglich machten. Wir können ein bißchen stolz auf uns sein, aber auch froh darüber, wie gut es uns geht.
Lutz Bernau
Für die meisten Rennteams war es eine völlig ungewohnte Prozedur: von einem Zöllner waren die getrimmten Fünftonner noch in den wenigsten Fällen inspiziert worden. Doch für das fünfte Rennen der aktuellen Europameisterschaftssaison hieß die Devise: Go East. Es war ein echtes Abenteuer, auf das sich die Truck Race Gemeinde da eingelassen hatte. Schon lange war ja die Rede davon, den eigenen Horizont ein wenig zu erweitern und vor allem auch die Interessen der beteiligten Hersteller in die Erwägungen mit einzubeziehen. Denn für die ist Russland fraglos ein überaus interessanter und wichtiger Markt, das Interesse von Printmedien, Radio- und Fernsehstationen an den Rennen der Schwergewichtsklasse ist seit langem riesengroß. Mangels einer geeigneten Rennstrecke war die Idee jedoch immer wieder verschoben worden, zudem sorgte die wirtschaftliche Krise dafür, dass Expansionspläne nicht sehr intensiv verfolgt werden konnten. Doch in Russland hat der Markt längst wieder angezogen, und einer der vielen Russen, die nach den politischen Umwälzungen in den Neunziger Jahren zu Geld gekommen sind, war verrückt genug, eine Rennstrecke in die Landschaft bauen zu lassen, die von Birkenwäldern und Industriehallen eingesäumt wird. Ob das Gerücht stimmt, sei einmal dahin gestellt – doch der eigentliche Anlass soll gewesen sein, dass einer der drei Söhne des Rennstreckenbesitzers Sergei Petrikov Motorsportler ist. Wenn der Papa dann genug Kleingeld (und Einfluss) besitzt, um dem Filius einen ausgewachsenen Circuit zu spendieren, ist das ja nicht schlecht. Schließlich sprang auch noch die FIA mit auf den Zug und machte gleich Nägel mit Köpfen. Statt des einmal “angedachten“ Einladungsrennens wurde gleich ein richtiger EM-Lauf aus dem Ereignis, für das das Adjektiv „historisch“ durchaus angemessen ist: Denn es war die erste FIA-Veranstaltung auf einer Rundstrecke in Russland. Kaum zu glauben, aber wahr. Trotz des Brimboriums war die ganze Veranstaltung irgendwie typisch für Russland, jedenfalls passte so ziemlich alles in die Stereotypen, die man von diesem Land hat. Die Rennstrecke wurde erst in letzter Minute fertig – was ein wenig übertrieben ist. Korrekt wäre: so weit fertig gestellt, dass die Voraussetzungen für einen EM-Lauf der Truck Racer wenigstens einigermaßen gewährleistet waren. Improvisationstalent ist eine wichtige Eigenschaft im Leben der Russen, zwangsweise mussten sich auch die Gäste immer wieder darauf einstellen. Die Piste, die da rund zwei Autostunden von Smolensk entfernt in der Einöde gebaut wurde, wirkt auf den ersten Blick ziemlich eng. Zu eng für die Trucks, meinten einige Fahrer, doch Antonio Albacete nahm’s gelassen. Ein guter Fahrer muss überall zurecht kommen, so lässt sich sein Statement frei übersetzen. Dass auf der neuen Rennstrecke durchaus ansprechender Trucksport möglich ist, zeigte sich dann im vierten und letzten Rennen des Wochenendes, in dem Albacete wieder einmal dem Feld weit enteilt war. Dahinter wurde dafür umso munterer gekämpft, gerangelt, Plätze getauscht und so den Zuschauern (von denen keiner Eintritt zahlen musste, weil es noch keine Tribünen gibt) eine tolle Show geboten. Albacete: Zwei Siege, eine Strafe Dass das Feld in der Spitze in diesem Jahr einigermaßen ausgewogen ist, war eigentlich schon vor Saisonbeginn zu erahnen. Das bestätigte sich auch in Smolensk, wo sich beispielsweise Jochen Hahn (der auch zu denen gehört, die die Strecke mögen) nach seinem für ihn unbefriedigenden Auftritt auf dem Nürburgring wieder absolut konkurrenzfähig zeigte. Der konstanteste Akteur ist im Moment allerdings Antonio Albacete, der als einziger Fahrer aus den Top Five der EM-Tabelle seine Position kontinuierlich behauptet. Mit zwei Siegen fährt der Spanier aus Russland heim, den durchaus möglichen dritten Erfolg verbaute er sich mit einem Frühstart im dritten Rennen. Da hatte er David Vrsecky neben sich, „und der ist mit seinem Hauber extrem schwer einzuschätzen. Wenn ich die Haube des Freightliner erst einmal neben mir sehe, ist es zu spät. Dann hat David schon zu viel Power aufgebaut,“ gab Antonio hinterher zu Protokoll. Diesmal ging die Startstrategie also nicht auf, die Kommissare erkannten auf Frühstart und beorderten den Madrilenen zur Drive Through Strafe in die Boxengasse. Auf dem kurzen Kurs bedeutete das: einsortieren am Ende des Feldes, die anschließende Aufholjagd führte Albacete noch auf den siebten Platz. Er entschädigte sich für das Malheur dann im letzten Lauf mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg, seinem zweiten in Smolensk. Die Maximalpunktzahl im ersten Rennen ging ebenfalls auf das Konto des Spaniers, der sich zuvor die erste Pole Position auf dem neuen Motodrom gesichert hatte. Im zweiten Lauf mit gedrehter Startreihenfolge hatte Antonio eine harte Bank vor sich – und fuhr auf Nummer sicher. Was am Ende den vierten Platz hinter dem stark agierenden Markus Oestreich bedeutete. Mit seinen Erfolgen verteidigte der Ex-Champion seine Führungsposition, sein Vorsprung beträgt aktuell 30 Punkte auf den neuen Verfolger Jochen Hahn. Chris Levett: Von der Hitze geplagt Für Chris Levett war der Ausflug nach Russland eine Tortur. Der hitzeempfindliche Brite litt unter der Glutwolke, die derzeit über dem Osten Europas liegt. Bei Temperaturen teilweise jenseits der 40-Grad-Marke auf der schattenlosen, stickigen Rennstrecke war der Einsatz im Cockpit kein besonderes Vergnügen für Chris, der es lieber kühl mag. Trotzdem schaffte der Brite im ersten Zeittraining um die Superpole das Kunststück, die zweitschnellste Runde zu fahren, schneller war an diesem Tag nur Antonio Albacete. Im ersten Championshiprennen gelang es kurz nach dem Start einem „Dreierzug“, sich an dem blauen MAN vorbei zu schieben. Danach rannte Levett vergeblich gegen David Vrsecky an, immerhin amtierender Europameister. Am Ende musste er sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Der zudem keine sonderlich gute Ausgangsposition für das zweite Rennen war, das Levett von einer Innenbahn aus angehen musste. Auf der Piste, die kaum zwei Trucks nebeneinander Platz bietet, wurde der Brite beim Start weit nach innen gedrückt und zirkelte entsprechend langsam um die erste Haarnadelkurve. In der Folge hatte Chris eine nicht zu knackende Armada vor sich, unter anderem mit David Vrsecky, Albacete und Markus Oestreich. Am Ende sprang der sechste Platz für den Motorsportler aus Großbritannien heraus. Der musste dann am folgenden Tag endgültig der Hitze Tribut zollen und blieb hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. Da half auch nicht, dass sich der Truck Racer vor jedem Rennen mitsamt seiner Montur unter einen Wasserschlauch stellte. Platz sieben im Zeittraining, Neunter im ersten und einmal mehr Sechster im vierten Wertungslauf waren am Ende die Ergebnisse des zweiten Tages. Jetzt hofft Levett darauf, dass er in Most bei hoffentlich wieder regulären Verhältnissen – sprich Temperaturen – an seinen Erfolg vom Nürburgring anknüpfen kann.
Championshiprace 1 1. Antonio Albacete 2. Jochen Hahn 3. David Vrsecky 4. Chris Levett 5. Markus Oestreich 6. Adam Lacko 7. Markus Bösiger 8. Alexander Lvov 9. Michail Konovalov 10. Anthony Janiec Championshiprace 2 1. Jochen Hahn 2. Adam Lacko 3. Markus Oestreich 4. Antonio Albacete 5. David Vrsecky 6. Chris Levett 7. Michail Konovalov 8. Jean-Pierre Blaise 9. Jose Bermejo 10. Markus Bösiger Championshiprace 3 1. Jochen Hahn 2. David Vrsecky 3. Markus Bösiger 4. Adam Lacko 5. Alexander Lvov 6. Markus Oestreich 7. Antonio Albacete 8. Anthony Janiec 9. Chris Levett 10. Mikhail Konovalov Championshiprace 4 1. Antonio Albacete 2. Markus Oestreich 3. Jochen Hahn 4. Adam Lacko 5. Markus Bösiger 6. Chris Levett 7. Alexander Lvov 8. David Vrsecky 9. Mikhail Konovalov 10. Anthony Janiec EM-Klassement (Rennen 5/10) 1. Albacete (MAN) 225 2. Hahn (MAN) 195 3. Bösiger (Renault) 176 4. Vrsecky (Buggyra) 148 5. Oestreich (Renault) 125 6. Levett (MAN) 113 7. Lacko (MAN) 84 8. Lvov (MAN) 78 9. Janiec (Renault) 49 10. Nittel (Buggyra) 35
04.08.2010
Die Teams und der Bus haben gestern Abend / Nacht die Grenze zu Russland überquert. Nach einigen Stunden Diskussion, Papierkrieg und Wartens war die Überfahrt endlich möglich.
Nun sammeln sich alle Teams um anschließend mit Polizei Begleitung den Rest des Weges zur Rennstrecke zurückzulegen.
01.08.2010
Unser Team ist nun unterwegs nach Rußland. Am Sonntag abend werden wir in Frankfurt/Oder eintreffen. Von dort geht es über Warschau nach Bialystok wo wir am Montag abend in der MAN Vertretung „Nord Truck“ übernachten werden. Am Dienstag werden wir durch Litauen nach Lettland und dort zum Grenzübergang Zilupe fahren. Da wird sich herausstellen wie lange der Grenzübertritt für die ca. 30 Transporttrucks des Truck Racing Zirkus dauern wird. Im Idealfall kommen wir am Mittwoch abend in Smolensk an.
Wer Chris Levett kennt weiß, dass es angesichts seiner Erscheinung ein wenig schwierig ist, den Briten sozusagen als Überraschung aus dem Zylinder zu zaubern. Doch so etwas ähnliches passierte am Freitag, als sich die Truck Racer in der kalten Eifel allmählich warm liefen für das Mega-Ereignis der Saison. Für die größte Veranstaltung des Jahres, die im Rahmen der Europameisterschaft ausgetragen wird, und eines der größten Motorsportereignisse in Deutschland. Wenn man all die Attribute aufzählt, die dem Truck Grand Prix auf dem Nürburgring schon angeheftet wurden gerät fast in Vergessenheit, dass in der Eifel auch nur maximal 60 Punkte für einen Fahrer zu holen sind.
Doch vor allem die Teams mit deutscher Beteiligung oder die deutschen Fahrer wollen sich hier in Bestform präsentieren – Lutz Bernau könnte eine lange Geschichte darüber erzählen.
Der Erste, der sich beim Jubiläums-Truck Grand Prix in Bestform präsentierte, war eben Chris Levett. Der holte sich im ersten Zeittraining am Freitag die Pole Position. Von den zehn bestplatzierten Konkurrenten, die in den zweiten Umlauf durften, war Chris am Ende der Schnellste.
Der Zeitplan verlangt es, die gute Form zumindest über Nacht zu konservieren. Genau das gelang dem Youngster, der stolz darauf war, schon seiner dritten Saison eine Pole Position geholt zu haben – das ist im Trucksport noch nicht vielen Fahrern gelungen. Auch am Samstag präsentierte sich Levett ausgeschlafen und fuhr ein souveränes Rennen. Nach dreizehn Runden wurde einmal mehr ein Truck, den Lutz Bernaus Crew mustergültig präpariert hatte, als Sieger eines Championshiprennens abgewunken. Um den Erfolg für das Team Bernau komplett zu machen, fuhr Antonio Albacete als Zweitplatzierter über die Ziellinie.
Wenn es nach Levett und seiner Crew gegangen wäre, hätte das Wochenende ruhig so weiterlaufen können. Doch in diesem Jahr gab es keinen Überflieger, dem vor der gewaltigen Zuschauerkulisse alles gelingt. Vier Rennen, vier Sieger, so lautete am Ende die Bilanz. Für Chris Levett bedeutete das: Er musste zunächst einmal deutlich kleinere Brötchen backen, schon im zweiten Rennen beendete ein Teileschaden den ambitionierten Auftritt Levetts. In den Europameisterschaftsläufen konnte er sich erst am nächsten Tag wieder gut in Szene setzen und in der Spitzengruppe etablieren. Einmal durfte der Brite noch mit aufs Siegerpodest, als Dritter des dritten Rennens. Die Spitze des Podiums erklommen aber jeweils andere Akteure: Einmal David Vrsecky, am Sonntag Antonio Albacete und im letzten Lauf Markus Oestreich.
Aber für Levett gab es auf dem Nürburgring noch eine andere Gelegenheit, sich ein paar Pokale für seine Sammlung abzuholen. Er startete zusätzlich in den Rennen um den Mittelrhein Cup, der traditionell als Lauf im Rahmen der britischen Meisterschaft gewertet wird. Während sich im vergangenen Jahr im ersten Lauf die beiden Top-Leute aus der Insel gegenseitig eliminiert hatten, gab as in diesem Jahr an der Spitze keine Gelegenheit für irgendwelchen Rangeleien. Levett war so dominant, dass er sich letztlich nur selber hätte gefährlich werden können. Er siegte zweimal souverän mit deutlichem Abstand, am Samstag vor seinem Rivalen Stuart Oliver, am Sonntag vor Gerd Körber, der im Iveco überraschend gut zurecht kam.
Die Ergebnisse:
Championshiprace 1
1. Levett (MAN)
2. Albacete (MAN)
3 Bösiger (Renault)
4. Vrsecky (Freightliner)
5. Hahn (MAN)
6. Lacko (MAN)
7. Lvov (MAN)
8. Nittel (Freightliner)
9. Janiec (Renault)
10. Mariezcurrena (MAN)
Championshiprace 2
1. Vrsecky (Freightliner)
2. Albacete (MAN)
3. Bösiger (Renault)
4. Nittel (Freightliner)
5. Oestreich (Renault)
6. Lvov (MAN)
7. Janiec (Renault)
8. Lacko (MAN)
9. Mariezcurrena (MAN)
10. Hahn (MAN)
Championshiprace 3
1. Albacete (MAN)
2. Oestreich (Renault)
3. Levett (MAN)
4. Hahn (MAN)
5. Bösiger (Renault)
6. Vrsecky (Freightliner)
7. Lvov (MAN)
8. Janiec (Renault)
9. Mariezcurrena (MAN)
10. Robineau (MAN)
Championshiprace 4
1. Oestreich (Renault)
2. Vrsecky (Freightliner)
3. Albacete (MAN)
4. Levett (MAN)
5. Anthony Janiec (Renault)
6. Bösiger (Renault)
7. Nittel (Freightliner)
8. Hahn (MAN)
9. Lacko (MAN)
10. Mariezcurrena (MAN)
Stand EM-Wertung 4/9
1. Antonio Albacete (MAN) 184
2. Markus Bösiger (Renault) 153
3. Jochen Hahn (MAN) 142
4. David Vrsecky (Buggyra) 112
5. Markus Oestreich (Renault) 94
6. Chris Levett (MAN) 91
7. Alexander Lvov (MAN) 63
8. Adam Lacko (MAN) 52
9. Anthony Janiec (Renault) 44
10. Uwe Nittel (Buggyra) 35